Geschichte

Erneuerung und Modernisierung des Lager- und Drucktankkellers im November 2016!


In den 20er Jahren kaufte Michael Raab Sen. das Anwesen, auf der die heutige Brauerei steht. Er arbeitete als Brauer und Mälzer in der Brauerei Hiernickel in Haßfurt. Zwischenzeitlich braute er im städtischen Kommunenbrauhaus der Stadt Hofheim für den Hausbrauberechtigten.
1930 eröffnete er eine Gasthausbrauerei, in der er im kleinem Rahmen für die eigene Gaststätte und einige private Kunden braute. Die damalige Ausschlagmenge betrug 8 Hektoliter, der jährliche Ausstoß 200 hl Bier.

Die Söhne Rudolf und Karl kamen als weitere Brauer in den Betrieb. Zusammen mit ihrem Vater vergrößerten sie langsam den Betrieb – Stück für Stück.
In den 50er und 60er Jahren wurden dann neue Lagertanks mit einem Fassungsvermögen von 15 hl oder 30 hl angeschafft, welche noch mit Eis von einem Eisgerüst gekühlt wurden.

1952 wurde erstmals das selbstgebraute Bier mit dem Fahrrad (und Anhänger) ausgefahren. Ein Jahr später wurde das Fahrrad durch ein Motorrad mit Hänger ersetzt.
1955 wurde der erste PKW angeschafft, mit dem von nun an das Bier zum Verbraucher ausgeliefert wurde. 1957 wurde schließlich der erste LKW angeschafft.

Im Jahr 1958 begann der Bau eines neuen Sudhauses und anschließend wurde der erste unterirdische Lager- und Gärkeller gebaut.
Der Gärkeller beinhaltet 5 offene Holzbottiche mit 7 hl Inhalt. Des Weiteren wurden eine Abfüllanlage mit 2 und 4 Hahnen und ein Filter für die Bierfiltration angeschafft.
1960 wurde ein zweiter oberirdischer Lagerkeller mit Tanks von 4 und 7 hl errichtet.
Die Brauerei besaß einen eigenen Eiskeller, in dem sie ihr Eis für die Lager- und Gärkühlung herstellte.

1963 übernahm Sohn Rudolf nach dem Tod seines Vaters Michael den Betrieb und führte Ihn mit Hilfe seiner Frau Mechthild Raab weiter.
Es folgte der Bau eines weiteren, dritten Lagerkellers.
1965 wurde eine neue Füllereianlage mit halbautomatischen Füller und Ettiketiermaschine gekauft. Der Bau eines vierten Lagerkellers war nun nötig, um den mittlerweile erreichten Bierabsatz aufrecht erhalten zu können.
1975 wurde ein neuer oberirdischer Gärkeller mit geschlossenen Edelstahltanks gebaut und das Kühlschiff wurde gegen einen Whirlpool ausgetauscht. Darauf war Rudolf Raab sehr stolz, da die Brauerei Raab eine der ersten Brauereien war, die diesen Umbau vollzogen haben.

In den 80er Jahren wurde dann eine komplett neue Füllerei gebaut und auf Stapelbetrieb umgestellt.
Nun war auch bereits die 3. Generation mit Michael Raab in das Geschäft eingestiegen.

Allmählich wurden neue LKW angeschafft, die Touren ausgebaut und der Kundenkreis immer größer.
Der Bierabsatz stieg für die damalige Zeit relativ rasch an.

1987 begann die Limonadenproduktion, da alkoholfreie Getränke damals immer mehr an Bedeutung erlangten. Angefangen mit den gebräuchlichen Sorten wie Zitrone, Orange oder Cola-Mix werden bis heute immer mehr Sorten in das Sortiment aufgenommen.
Ständig neue Investitionen ließen den Betrieb in dem immer stärker werdenden Wettbewerb standhalten.

2003 Ein Höhepunkt in der Firmengeschichte: Die neue Sudhausanlage geht in Betrieb. Sie erfüllt neben modernster umweltfreundlicher Technik auch die Forderung, eine variable, energieschonende Technologie betreiben zu können, die von einer zeitgemäßen und bedienerfreundlichen Siemens Automation gesteuert und überwacht wird.

2009: -Inbetriebnahme der neuen Flaschenwaschmaschine des schweizer Herstellers PAC. Hierdurch konnte eine noch bessere Reinigung der Flaschen und zudem eine deutliche Reduzierung des Energiebedarfs erreicht werden.
-komplette Erneuerung der Bedachungen und Installation einer hochmodernen Photovoltaikanlage
-Erneuerung des Flaschen-Auspackers

2010: -Erneuerung des Flaschen-Einpackers
-Austausch des Plattenkühlers. Nach dem Brauvorgang muss die heiße Würze herunter gekühlt werden. Die frei werdende Wärme wird genutzt um Kaltwasser zu erhitzen. So kann kostbare und teure Energie für nachfolgende Brauvorgänge eingespart werden.
-Einbau eines Pfannendunstkondensators. Der bei der Würzekochung entstehende Dampf ging bisher über ein Dunstrohr ins Freie. Durch den Pfannendunstkondensator, kann der energiereiche Dampf kondensieren und Kaltwasser erhitzen. Die sonst verlorene Energie kann jetzt größtenteils zurückgewonnen werden und muss nicht neu erzeugt werden. Ein weiterer Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zum verantwortungsvollen Umgang mit kostbaren Ressourcen.

Mit dieser Investition wurde der vierten Generation, die bereits mit den erforderlichen Qualifikationen in den Startlöchern steht ein zukunftsträchtiger Grundstein gelegt.

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